Jakobskreuzkraut erkennen und entfernen | Aktuelle Nachrichten und Informationen

Im Juli und August fällt das Jakobskreuzkraut (Senecio jacobaea) mit seinen leuchtend gelben Blüten besonders auf.

Jakobskreuzkraut erkennen und entfernen

Was auf den ersten Blick hübsch aussieht, kann für Weidetiere wie Pferde, Rinder und Schafe gefährlich werden: Die Pflanze enthält giftige Inhaltsstoffe, die insbesondere dann ein Risiko darstellen, wenn sie über Heu oder Silage aufgenommen werden.

Das Jakobskreuzkraut kann bis zu 1,40 m hoch werden und ist besonders im zweiten Jahr an seinen zahlreichen gelben Blüten zu erkennen. Damit sich die Pflanze nicht weiter ausbreitet, sollten Grundstückseigentümerinnen und Grundstückseigentümer sie möglichst frühzeitig entfernen. Die Pflanzen können mit der Wurzel ausgestochen oder vollständig ausgerissen und anschließend über die Biotonne entsorgt werden. In der Kompostieranlage Saerbeck werden die Samen zuverlässig unschädlich gemacht.

Da die Samen des Jakobskreuzkrauts bis zu 15 Jahre im Boden keimfähig bleiben können, empfiehlt sich eine regelmäßige Kontrolle der betroffenen Flächen.

Die Gemeinde Lotte orientiert sich an den Empfehlungen des Landesamtes für Natur, Umwelt und Verbraucherschutz Nordrhein-Westfalen (LANUV). Auf gemeindlichen Flächen wird Jakobskreuzkraut entfernt, wenn sich im Umkreis von 50 Metern Futtergraswiesen oder Weideflächen befinden.

Trotz seiner Bedeutung als Nahrungsquelle für einige Insekten kann ein massenhaftes Auftreten des Jakobskreuzkrauts heimische Pflanzen verdrängen und insbesondere für die Landwirtschaft zum Problem werden. Mit einer frühzeitigen Entfernung der Pflanzen können alle dazu beitragen, Weidetiere zu schützen und die weitere Ausbreitung einzudämmen.

Weitere Informationen sowie Hinweise zur sicheren Bestimmung der Pflanze bietet die Landwirtschaftskammer Nordrhein-Westfalen: https://www.landwirtschaftskammer.de/landwirtschaft/ackerbau/gruenland/jakobskreuzkraut.htm?utm_source=chatgpt.com